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Rieber

Mitarbeiterentlastung im Fokus

Anwenderbericht Bosch Ansbach

Der APAS assistant unterstützt Mitarbeiter bei Routinejobs

Auch in den modernsten Fertigungsstätten fallen eintönige oder ergonomisch ungünstige Routineaufgaben sowie Jobs mit hohen Sicherheitsanforderungen an. Um die Mitarbeiter von solchen Tätigkeiten zu entlasten, arbeiten bei Bosch im mittelfränkischen Ansbach vier mobile Produktionsassistenten im Schichtbetrieb mit ihren menschlichen Kollegen eng zusammen. Im Rahmen einer teilautomatisierten Produktionslinie helfen sie beim Be- und Entladen von automatisierten Fertigungsstationen und beim Transport der Werkstücke.

Dabei handelt es sich um EPS-Steuergeräte für Lenksysteme im Automobil. Diese werden im Werk produziert und abschließend getestet – ein Prozess, der durch den Einsatz der Roboter mit wenig Aufwand höher automatisiert wurde. Die Produktionsassistenten arbeiten den Menschen dabei unmittelbar und ohne besondere Abschirmung zu.

Video Bosch Homburg

Sicherheit für Mitarbeiter und Produkte

Das Bild zeigt zwei APAS assistant mobile beim entladen.
Produktionsassistenten übernehmen den Entladevorgang.

Es ist ein buchstäblich heißer Job, den der APAS assistant im Bosch-Werk im mittelfränkischen Ansbach erledigt: Bei der abschließenden elektrischen Prüfung werden EPS-Steuerelemente für Lenksysteme im Automobil in ein Testgerät eingelegt und zum Teil stark aufgeheizt, um ihre Temperaturbeständigkeit zu messen. Früher war das Be- und Entladen Aufgabe der Mitarbeiter. Die Entnahme der Teile ist allerdings für Menschen sehr unangenehm – wie sich wohl jeder vorstellen kann, der schon einmal Folienkartoffeln aus dem Feuer geholt hat. Daher übernehmen in Ansbach die Produktionsassistenten den Entladevorgang. Die Hitze stört sie nicht: Mit der konstanten Präzision der Maschine trotzen sie den Temperaturen.

Der Mitarbeiter kann sich auf das Wesentliche konzentrieren

Das Bild zeigt einen Mitarbeiter, der ein Werkstück prüft
Der Mitarbeiter beurteilt die Testergebnisse.

Immer an ihrer Seite: der Mensch. In Ansbach arbeiten Mensch und Roboter auf vergleichsweise kleinem Raum Hand in Hand: Der APAS assistant nimmt ein EPS-Modul und legt es in ein Testgerät ein, holt es nach der Prüfung wieder heraus und übergibt es dann dem Facharbeiter. Dem Menschen bleiben die hohen Temperaturen und das mitunter eintönige Einlegen ins Testgerät sowie die Entnahme erspart. „Das ist ein typisches Einsatzgebiet für den APAS assistant“, erläutert Wolfgang Pomrehn, Produktmanager der APAS Produktionsassistenten. „Gerade bei monotonen Tätigkeiten, die aber hohe Aufmerksamkeit und Präzision erfordern, ermüden Menschen mit der Zeit und es steigt die Fehleranfälligkeit. Auch bei Aufgaben, die potenzielle Gefahren bergen oder ergonomisch ungünstige Bewegungsabfolgen erfordern, kann der Roboter dem Menschen sinnvoll zuarbeiten. So kann der Mitarbeiter sich auf das Wesentliche konzentrieren.“ Zum Beispiel auf die Beurteilung der Testergebnisse: Die Entscheidung, ob das jeweilige Steuergerät in Ansbach die Qualitätskontrolle bestanden hat oder aussortiert wird, bleibt beim Menschen.

Flexiblere Mensch-Maschine-Interaktion

Die Problemlösekompetenz des Menschen auf der einen Seite und die ausdauernde Präzision des Produktionsassistenten auf der anderen: Im Ansbacher Werk zeigt sich die Qualität der Mensch-Maschine-Interaktion. Mensch und Roboter können variabel an den Stationen eingesetzt werden und im Schichtbetrieb unterstützen. Ganz flexibel lässt sich mit den vier APAS assistants auf unterschiedliche Anforderungen an die Produktion reagieren: Je nach Bedarf können die Verantwortlichen in der Fertigung zwischen verschiedenen Szenarien des Betriebs wählen und diese jederzeit schnell realisieren: Ob zwei Mitarbeiter und ein APAS assistant sich die Arbeit teilen, zwei Roboter einer Fachkraft zuarbeiten oder drei Produktionsassistenten als „Insel“ einen Teil der Fertigung komplett automatisieren – alles ist möglich. Spitzen im Auftragseingang können so abgefangen werden. Mit der neuen Variationsvielfalt in der Mensch-Maschine-Interaktion sind Unternehmen gut gerüstet, um neben den sich wandelnden Produktionsanforderungen auch einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen: dem demografischen Wandel.

Dabei erfordert der steigende Anteil älterer Mitarbeiter vor allem bei Arbeiten mit hoher physischer Belastung neue Formen der Arbeitsorganisation. Denn mit zunehmendem Alter sinkt in der Regel die körperliche Leistungsfähigkeit. Hier können die Produktionsassistenten von Bosch einspringen und die Mitarbeiter bei körperlich anspruchsvollen Arbeitsprozessen entlasten – und das ganz individuell und flexibel. Denn während die meisten Industrieroboter auf wenige Aufgaben spezialisiert und deshalb nur in einem bestimmten Bereich einsetzbar sind, kann der APAS assistant schnell und kostengünstig für neue Einsatzbereiche eingerichtet werden. Über eine dialoggesteuerte, intuitive Bedienoberfläche können ihn Facharbeiter auch ohne besondere Programmierkenntnisse Schritt für Schritt in neue Tätigkeiten „einlernen“ und diese in Form von jederzeit abrufbaren Arbeitsplänen abspeichern. In Ansbach hat sich dieses Prinzip so bewährt, dass derzeit Voruntersuchungen für weitere Einsatzgebiete der vier APAS assistants im Werk laufen.